Förderung von Vielfalts- und Integrationsstrategien in hessischen Kommunen (KIV)

Foto Pixabay Schach.jpg

Schachfiguren

Hessische Städte und Gemeinden zeichnen sich durch eine große Vielfalt aus, die sich nicht nur auf die Frage nach der Herkunft beschränkt. Menschen unterschiedlichsten Alters oder Bildungsniveaus, mit vielfältigen Lebenswegen und Interessen, unterschiedlichen Geschlechts und verschiedener Herkunft oder auch Religion leben zusammen, begegnen sich und gestalten ihre Gemeinschaft. Das Dorf – die Stadt - gibt den Rahmen hierfür.

Hessische Kommunen haben in den letzten Jahren viele Anstrengungen unternommen, um ein friedvolles Zusammenleben zu stärken. Dabei haben sie die unterschiedlichsten Akteure, Bedürfnisse und Interessen mit einbezogen. Eine Kommune lebt durch die Teilhabe und die Aktivität ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. Vielfalt und Beteiligung in den unterschiedlichsten Formen zu leben ist eine Bereicherung und eine Herausforderung zugleich.

Die Hessische Landesregierung möchte mit der Förderung Kommunen zwischen 10.000 und 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner unterstützen, aktiv Gestaltungsprozesse zu stärken. Des Weiteren besteht ebenfalls die Möglichkeit für kleinere Kommunen mit weniger als 10.000 Einwohnern - im Verbund mit einer oder zwei Partnerkommunen - einen Förderantrag zu stellen.

Gefördert wird die Erarbeitung von Vielfalts- und Integrationsstrategien, die partizipativ entwickelt werden sollen. Die Strategien sollen sozialraumbezogen sein, die kommunale Identität aufnehmen und gesellschaftliche Teilhabe aller zum Ziel haben. Damit alle Menschen in einer Kommune ihre Potentiale entfalten und ihre Chancen wahrnehmen können, sollen innerhalb der Prozesslaufzeit von einem Jahr bis maximal 18 Monaten unterschiedliche Beteiligungsformate, die alle Bürgerinnen und Bürger einbeziehen, umgesetzt werden. Die Themen legen die Kommunen jeweils selbst fest. Als Ergebnis des Prozesses steht die Erarbeitung einer kommunalen Vielfalts- und Integrationsstrategie, die letztlich vom Kommunal- bzw. Gemeindeparlament beschlossen werden soll.

Erste Erfahrungen hessischer Kommunen, die mit KIV bereits 2018 an den Start gegangen sind, finden Sie unter Downloads.

Detaillierte Informationen zur Antragstellung können Sie der unter Download eingestellten WIR-Richtlinie entnehmen.

Die dafür notwendigen Antragsformulare finden Sie hier (https://rp-darmstadt.hessen.de/soziales/migration/integrationsf%C3%B6rde...)

Die Förderanträge sind zu senden an:

Regierungspräsidium Darmstadt
Dezernat II 25 - Soziales, Integration und Flüchtlinge
Wilhelminenstr. 1- 3
64283 Darmstadt

Zuständiger Mitarbeiter ist:
Herr Jörg Bechtloff
Tel.: 06151-125524
E-Mail: joerg.bechtloff@rpda.hessen.de