Statistische Daten zum Thema Asyl & Flucht

Vom 01. Januar 2021 bis einschließlich 31. Oktober 2021 wurden gemäß EASY-Verfahren[1] insgesamt 8.479 asylsuchende Personen (gesamt 2020: 6.653 Personen) für Hessen registriert. Die Hauptherkunftsländer waren Afghanistan (34,8 %), Syrien (21,1 %), Türkei (8,9 %), Irak (7,2 %), Somalia (4,7 %), Algerien (3,0 %), Iran (2,8 %), Äthiopien (2,1 %), Marokko (1,9 %) sowie Eritrea (1,5 %). 

Der monatliche Zugang von Asylsuchenden nach Hessen nach dem EASY-System ist der nachfolgenden Darstellung zu entnehmen:
 

Belegung in der EAE

Zum Stichtag 5. November 2021 waren insgesamt 5.546 Personen in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes Hessen untergebracht, wovon 67 % männlich und 33 % weiblich waren. Der Anteil der Kinder an der Gesamtbelegung betrug 23 %. Hauptherkunftsländer waren Afghanistan, Syrien, Türkei, Irak, Somalia, Iran, Algerien, Äthiopien, Albanien und Russland. 

Überblick über die Zahlen umA2 in Hessen und bundesweit

Verteilung der umA auf die Bundesländer Stand: 27.10.2021

Anteil der Minderjährigen und der jungen Volljährigen3 an der Gesamtzahl der jugendhilferechtlichen Zuständigkeit (umA gesamt) in Hessen
 

Jugendhilferechtliche Zuständigkeiten in den Gebietskörperschaften
 

Die Daten werden ermittelt aus dem letzten monatlichen Werktag der werktäglichen Meldungen der Landesverteilstelle (RP Darmstadt).

1Hierbei handelt es sich um ein Verfahren zur Erstverteilung von Asylbewerbern. Das Easy-System ist ein reines fallbasiertes Verteilsystem und wird bundesweit genutzt.
2Die Abkürzung umA (unbegleitete minderjährige Ausländerinnen und Ausländer) bezeichnet im Folgenden Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die ohne Personenberechtigte oder Erziehungsberechtigte nach Deutschland eingereist sind.
3Junge Volljährige sind junge Menschen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, aber noch nicht das 27. Lebensjahr, und als umA eingereist sind.