Bildungswelten II - Daten und Fakten zu Schülern mit Migrationshintergrund in Hessen

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Kinder in einem Klassenzimmer

Vor kurzem wurde die Kurzstudie „Bildungswelten II“ des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration aktualisiert. Sie bietet einen Überblick zu Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund in Hessen. Anders als in den meisten Bundesländern werden bei uns die Schülerinnen und Schüler nicht nur nach Staatsangehörigkeit, sondern auch nach Migrationshintergrund ausgewiesen, was viel tiefere Einsichten in die Bildungsteilhabe von Kindern und Jugendlichen mit familiärer Zuwanderungsgeschichte ermöglicht.

Die vorgestellten Daten zeigen, dass in Hessen Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund an Hauptschulen über- und an Gymnasien unterrepräsentiert sind und bestätigen damit die Ergebnisse der Bildungsforschung. Ein wesentlicher Grund liegt darin, dass Bildungserfolge in Deutschland besonders stark von der Bildung der Eltern abhängen, wie international angelegte Studien immer wieder herausarbeiten. Zugewanderte aber verfügen im Durchschnitt über geringere Bildungsabschlüsse.

Neu im Papier ist ein Abschnitt zu den Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Migrationshintergrund, der dem Integrationsmonitoring der Länder entnommen wurde.

Das Fehlen eines Schulabschlusses verringert die Aussicht auf eine berufliche Ausbildung und eine kontinuierliche und auskömmliche Erwerbstätigkeit ganz erheblich. Daher ist der in Hessen – gemessen am bundesweiten Durchschnitt - relativ geringe Anteil der Schulabbrecher, der bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund um 4% und bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund um 1% liegt, als ganz besonders positiv hervorzuheben.

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