Informationen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen

Wir geben Ihnen im Folgenden einige Informationen sowie Hinweise auf Quellen, wo Sie weitergehende aktuelle Informationen erhalten können.

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Grafik Viren

Stand 12. Mai 2020

1. Allgemeine Informationen

Wie ist die aktuelle Situation?
Das Robert-Koch-Institut (RKI) bewertet regelmäßig die Bedeutung für die Gesundheit der Bevölkerung durch das neuartige Virus in Deutschland. Die aktuelle Risikobewertung veröffentlicht das RKI unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html;jsessionid=9766CE9E961256ECB36D5D17A325E8F4.internet062.

Für Hessen hat die Hessische Landesregierung beschlossen:
Um die Verbreitung des Corona-Virus zumindest zu verlangsamen und um Menschen nicht zu gefährden ist es notwendig, die persönlichen Kontakte – im öffentlichen als auch im privaten Bereich - so weit wie möglich zu minimieren. Weitere Infos finden Sie in den Informationen zur Maskenpflicht und zum Abstandsgebot nachfolgend.

Wo erhalte ich allgemeine weitere Informationen zum Coronavirus in Hessen?
Aktuelle Informationen finden Sie auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration unter folgendem Link: www.hessenlink.de/2019ncov.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und das Land Hessen haben kostenfreie Informationshotlines für hessische Bürgerinnen und Bürger eingerichtet.

          Coronahotline: 0800 555 4 666
          Erreichbarkeit: täglich von 8 bis 20 Uhr

Bei Fragen können sich Bürgerinnen und Bürger auch an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Die Kontaktdaten finden Sie hier: https://tools.rki.de/PLZTool/.

2. Was kann ich vorsorglich selbst tun, um gesund zu bleiben?

Als Schutzmaßnahme – auch vor der Grippe – sind Bürgerinnen und Bürger dringend dazu aufgefordert, folgende Hygieneregeln einzuhalten:

  • häufig und gründlich Hände waschen (auch Kinder und Jugendliche)
  • Husten und Niesen nur in ein Papiertaschentuch oder die Armbeuge (auch Kinder und Jugendliche)
  • Einmal-Taschentücher verwenden und diese nach jedem Gebrauch in einem Mülleimer entsorgen
  • kein Händeschütteln, keine Umarmungen / Wangenkuss
  • nicht mit den Händen an Nase, Mund und Augen fassen (vor allem nach Festhalten an Griffen in Bussen oder Benutzen von Türgriffen, die von vielen angefasst werden, aber auch zu Hause)
  • Smartphone, Handy, Tablet etc. regelmäßig reinigen/desinfizieren
  • grundsätzlich nur eigene Gläser und Besteck benutzen
  • Menschenansammlungen konsequent meiden.

Wie verhalte ich mich bei Symptomen?
Sollten Bürgerinnen und Bürger Krankheitssymptome wie Husten, Fieber oder Atemnot verspüren, sollen sie:

  • die 116 -117 anrufen (Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes)
  • sich telefonisch an das örtliche Gesundheitsamt wenden
  • sich telefonisch an ihre Hausärztin oder an ihren Hausarzt wenden.

Diese klären dann mit der anfragenden Person ab, ob eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus wahrscheinlich ist und leiten bei begründetem Verdacht die weitere Diagnostik und Behandlung ein.
Nähere Informationen auch in anderen Sprachen erhalten Sie unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html
Derzeit kursieren in den sozialen Medien sehr viele Falschinformationen. Bitte nutzen Sie zu Ihrer Information die oben angegebenen Quellen.

3. Informationen zur Maskenpflicht in Hessen

Seit dem 27. April 2020 müssen Bürgerinnen und Bürger in Hessen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Wo muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden?

  • in Fahrzeugen des öffentlichen Personennahverkehrs (Bus, Bahn, Taxi, Schiff und Luftfahrzeug)
  • im Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen etc.
  • auf dem Wochenmarkt
  • in allen Gesundheitseinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäusern und Arztpraxen
  • in überdachten Einkaufszentern und in Ladenstraßen (Ladenstraßen sind überdachte oder überdeckte Flächen, an denen Verkaufsräume liegen und die dem Kundenverkehr dienen)
  • in Spielhallen und Spielbanken
  • in geschlossenen Räumen von Museen, Schlössern und Gedenkstätten sowie von Tierparks und Zoos
  • bei der Erbringung und Entgegennahme von körpernahen Dienstleistungen (Friseur, Fußpflege, Tattoostudio etc.)
  • Die Bedeckungspflicht gilt auch für Küchenpersonal und Servicekräfte, während sie ihre Tätigkeit ausüben.

Was ist eine Mund-Nasen-Bedeckung?
Als Mund-Nasen-Bedeckung zählt jeder Schutz vor Mund und Nase, der auf Grund seiner Beschaffenheit unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln oder Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Neben den so genannten oft selbst genähten Alltagsmasken zählen auch Schals oder Tücher dazu.
Die professionellen medizinischen Masken müssen dem medizinischen Personal vorbehalten sein.

Abstandhalten weiterhin sehr wichtig
Die Kontaktbeschränkungen und die Abstandsregeln werden durch das Tragen einer Alltagsmaske nicht außer Kraft gesetzt.

Ausnahmen
Die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, gilt nicht für Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Bußgeld
Das Nichttragen einer Bedeckung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wenn Bürgerinnen und Bürger keine Bedeckung aufhaben und nachdem sie angesprochen worden sind, keine aufsetzen, kann ein wiederholter Verstoß mit einem Bußgeld von 50 Euro belegt werden.

4. Informationen zum Abstandsgebot

Aufenthalte im öffentlichen Raum sind gestattet:

  • zusammen mit einer Person, die nicht im eigenen Hausstand lebt,
  • zusammen mit Angehörigen, die im gemeinsamen Haushalt leben,
  • oder zusammen mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes.

Bei Begegnungen mit anderen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Öffentliche Verhaltensweisen, die geeignet sind, dieses Abstandsgebot zu gefährden, wie etwa gemeinsames Feiern, Grillen oder Picknicken, sind unabhängig von der Personenzahl untersagt.

Ausnahmen gelten:

  • für den öffentlichen Personennahverkehr,
  • zur Begleitung und Betreuung minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger Personen,
  • für die Abnahme von Prüfungen, insbesondere Staatsprüfungen und Laufbahnprüfungen,
  • zum Blutspenden,
  • für Zusammenkünfte von Personen, die aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen oder betreuungsrelevanten Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen,
  • für Sitzungen und Gerichtsverhandlungen,
  • gegebenenfalls mit Ausnahmegenehmigung der Behörden für Trauerfeiern und Bestattungen.

5. Informationen zu Reiserückkehrern und Einreisenden

Reiserückkehrer und Einreise: Was sollten Sie bei der Rückkehr z.B. aus dem Urlaub beachten?
Damit keine neuen Infektionsherde durch Ein- und Rückreisende entstehen, wird ab dem 10. April 2020 für Einreisende eine generelle 14-tägige häusliche Absonderung festgelegt. Die Verordnung sieht vor, dass Einreisende aus dem Ausland nach Hessen zudem verpflichtet sind, unverzüglich das für ihren Wohnort zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und über die Rückkehr zu informieren. Sie sind außerdem verpflichtet, beim Auftreten von Symptomen einer Erkrankung mit COVID-19 im Sinne der jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren.
Für bestimmte Personen- und Berufsgruppen gibt es Ausnahmen. Insbesondere für solche, die für die Versorgung der Bevölkerung mit Waren, dem Personentransport oder das Gesundheitswesen wichtig sind und auch für Einsatzkräfte, wie zum Beispiel Polizisten. Ebenso nicht erfasst sind der Transit oder kurzzeitige Aufenthalte in Hessen sowie im Ausland. Saisonarbeitskräfte sind von den Quarantänereglungen unter bestimmten Bedingungen ausgenommen.

6. Informationen zu Gottesdienstbesuchen und Trauerfeierlichkeiten

Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen macht es möglich, Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte wieder durchzuführen. Auch wenn das nicht im gewohnten Rahmen sein wird, so können die Menschen gemeinsam ihren Glauben leben und zu Eucharistie und Abendmahl zusammenkommen. Ab dem 4. Mai sind Gottesdienste und religiöse Zusammenkünfte wieder möglich, wenn:

  • ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird. (Vom Mindestabstand ausgenommen sind nur Personen, die in einem Haushalt zusammenleben.)
  • Gegenstände, wie beispielsweise das Kollekten-Körbchen, nicht entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden.
  • Geeignete Hygienemaßnahmen wie das Aufstellen von Desinfektionsspendern sind sichergestellt ist.
  • Zudem müssen die Glaubensgemeinschaften die erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen entsprechend am Versammlungsort gut sichtbar aushängen.

Auch Zusammenkünfte bei Trauerfeierlichkeiten und Bestattungen sind möglich, Voraussetzung ist die Einhaltung die oben genannten Punkte der Gottesdienstregeln.

7. Informationen zur Begleitung durch die Familie bei Geburten und Sterbeprozessen

Ab Samstag, den 28. März 2020 können im Einzelfall für engste Familienangehörige Ausnahmen zu der bisher geltenden Regelung bei Besuchen zugelassen werden. Die Einrichtungsleitung, z.B. des Krankenhauses, kann, sofern das behandelnde ärztliche Fachpersonals dies aus ethisch-sozialen Gründen für geboten hält, die Begleitung durch engste Familienangehörige insbesondere bei Geburten oder Sterbeprozessen ermöglichen.
Personen mit Atemwegsinfektionen sind von dieser Ausnahmeregelung ausgeschlossen.
Es handelt sich hierbei um eine Ausnahmeregelung von der „Zweiten Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus“.

8. Informationen zur Kinderbetreuung

Es ist gelungen, die Ausbreitung des Virus auch in Hessen zu verlangsamen. Ziel ist weiterhin, alle Menschen, insb. ältere und vorerkrankte Menschen bestmöglich zu schützen. Deshalb muss die Entstehung neuer Infektionsketten so weit wie möglich vermieden werden. Die wirksamste Maßnahme, um das zu erreichen ist, ist nach wie vor, persönliche Kontakte zu reduzieren. Alle weiterhin bestehenden Einschränkungen folgen diesem Prinzip. Ab 2. Juni sollen die Kitas mit einem eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen. Die Kindernotbetreuung wird fortgesetzt und auf weitere Bedarfsgruppen ausgeweitet. müssen auch z.B. Betreuungsgruppen aus Gründen des Infektionsschutzes möglichst klein sein, sonst verliert die Maßnahme ihre wichtige Wirkung.

Dürfen Familien ihre Kinder gegenseitig betreuen?
Ja, die gegenseitige Übernahme der Kinderbetreuung durch höchstens drei Familien (familiäre Betreuungsgemeinschaft) ist erlaubt. Die übrigen sozialen Kontakte sind nach Möglichkeit zu reduzieren.

Ab wann darf mein Kind wieder in den Kindergarten?
Ab 2. Juni sollen die Kitas mit einem eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen.

Ab wann kann mein Kind wieder von der Tagesmutter betreut werden?
Ab 2. Juni.

Gibt es Ausnahmen?
Ja, es gibt eine Kindernotbetreuung für bestimmte Berufs- und Personengruppen. Voraussetzung für die Kindernotbetreuung ist, dass eine berufstätige Erziehungsberechtigte / ein berufstätiger Erziehungsberechtigter des Kindes zu einer der folgenden Gruppen gehört.
   1. Angehörige Polizeivollzugsdienst, Beschäftigte des Landes bei Polizeipräsidien und mit Vollzugsaufgaben
   2. Angehörige von Feuerwehren (Haupt- und Ehrenamtliche), Werksfeuerwehren
   3. Mitarbeiterrinnen/Mitarbeiter der Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes
   4. Richterinnen/Richter sowie Staatsanwälte/Staatsanwältinnen und Amtsanwältinnen/ Amtsanwälte der Justiz,
   5. Bedienstete des Justiz- und Maßregelvollzuges
   6. Bedienstete von Rettungsdiensten
   7. Helferinnen/Helfer des Technischen Hilfswerkes
   8. Helferinnen/Helfer des Katastrophenschutzes
   9. Beschäftigte in Gesundheitseinrichtungen: Kliniken, Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen, und in ambulanten Betreuungs- und
       Pflegediensten
  10. Beschäftigte, die in medizinischen und pflegerischen Berufen arbeiten, insb.
      - Altenpflegerinnen und Altenpfleger
      - Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer
      - Anästhesietechnische Assistentinnen/Assistenten
      - Ärztinnen/Ärzte
      - Apothekerinnen/Apotheker
      - Desinfektorinnen/Desinfektoren
      - Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger/Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und –pfleger
      - Hebammen
      - Krankenpflegehelferinnen/ Krankenpflegehelfer
      - Medizinische Fachangestellte
      - Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentinnen und - assistenten
      - Medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und -assistenten
      - Medizinisch-technische Assistentinnen/Assistenten für Funktionsdiagnostik
      - Notfallsanitäterinnen/Notfallsanitäter
      - Operationstechnische Assistentinnen/Assistenten
      - Pflegefachfrauen/Pflegefachmänner
      - Pharmazeutisch-technische Assistentinnen/Assistenten
      - Rettungsassistentinnen/Rettungsassistenten nach § 1 des Rettungsassistentengesetzes
      - Zahnärztinnen und Zahnärzte
      - Zahnmedizinische Fachangestellte
      - Psychologische Psychotherapeutinnen/Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen/Kinder-
         und Jugendlichenpsychotherapeuten
  11. Fachkräfte in Tageseinrichtungen für Kinder gemäß § 25 HKJGB
 11a. Beschäftigte in nach § 45 SGB VIII betriebserlaubnispflichtigen (teil-)stationären Einrichtungen, die keine Tageseinrichtungen für Kinder sind
 11b. Personen, die hauptberuflich Beratungsdienste der psychosozialen Notfallversorgung, insbesondere im Bereich der Notfallseelsorge oder
         der Krisentelefone, sicherstellen, sowie Mitarbeiterinnen von Schutzeinrichtungen für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt, 
         insbesondere von Frauenhäusern oder Schutzwohnungen,
 11c. Personen, die in nach anerkannten Schwangerschaftskonfliktstellen Beratungen nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz durchführen,
 11d. Beschäftigte des Allgemeinen Soziales Dienstes bei den öffentlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe,
   12. Personen, die unmittelbar mit der Auszahlung von Geldleistungen nach SGB II, SGB III, SGB XII, Asylbewerberleistungsgesetz befasst sind,
   13. Beschäftigte in Bereichen der Sektoren nach der VO zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen mit gesonderter Bescheinigung, dass Tätigkeit
         des zwingend erforderlich ist, z.B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lebensmitteleinzelhandel, in der landwirtschaftlichen Erzeugung sowie
         in der Verarbeitung, dem Transport und dem Vertrieb von Lebensmitteln,
  14. Beschäftigte, die in der Abfallbewirtschaftung tätig sind, mit gesonderter Bescheinigung, dass Tätigkeit des Erziehungsberechtigten vor Ort am
        Arbeitsplatz zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur zwingend erforderlich ist,
  15. Hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Presse, Rundfunk, Fernsehen und anderen Telemedien (mit Nachweis durch Arbeitgeber, dass
        die Tätigkeit vor Ort am Arbeitsplatz zur Aufrechterhaltung des Kernbetriebes zwingend erforderlich ist),
  16. Soldatinnen und Soldaten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr, die zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und der laufenden
        Einsätze der Bundeswehr erforderlich sind,
 17. Schulleitungen, Lehr- und Betreuungskräfte, die unmittelbar mit der Organisation und der Durchführung des Unterrichts und von anderen
       schulischen Veranstaltungen befasst sind.
 18. Berufstätige Alleinerziehende (Personen, die mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern zusammenleben und allein für deren Pflege und
       Erziehung sorgen)

Fachkräfte in Kitas dürfen ihre eigenen Kinder, wenn sie die nachfolgenden Infektionsschutzkriterien erfüllen, in der Kita, in der sie arbeiten, mit betreuen. Das Betretungsverbot gilt nicht für Kinder, deren Betreuung in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege aufgrund einer Entscheidung des zuständigen Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls dringend erforderlich ist. Diese Kinder dürfen in der Kita oder in Kindertagespflege betreut werden.

Die Einrichtung kann einen Nachweis über die Zugehörigkeit zu den oben genannten Personengruppen fordern. In Zweifelsfällen entscheidet die zuständige Ordnungsbehörde.

ACHTUNG: Diese Ausnahme gilt nicht, wenn Ihr Kind oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes:

  • Krankheitssymptome aufweisen
  • in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind
  • (das gilt nicht für Kinder, deren Eltern aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in der gesundheitlichen Versorgung in Kontakt mit Infizierten stehen)
  • ab dem 10. April 2020 auf dem Land-, See- oder Luftweg aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind,
  • sich zuvor in einem Gebiet aufgehalten haben, das vor dem 10. April 2020 vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus festgelegt worden war und ihre Einreise nach dem Zeitpunkt der Festlegung als Risikogebiet erfolgt ist oder
  • innerhalb von 14 Tagen vor dem Zeitpunkt der Festlegung als Risikogebiet aus diesen Gebieten eingereist sind.

Dies gilt für einen Zeitraum von 14 Tagen seit der Einreise. Eltern, die ihre Kinder, in die Betreuung der Kita oder Kindertagespflegestelle geben, obwohl für diese die Ausnahme nicht gilt oder bei denen die Infektionsschutzkriterien nicht erfüllt sind, handeln ordnungswidrig.

Diese Informationen stehen Ihnen als Dokument in

und in folgenden Sprachen zum Download zur Verfügung:

Weitere mehrsprachige Informationen

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration , Frau Staatsministerin Widmann-Mauz, stellt auch ein mehrsprachiges Informationsangebot zu Regelungen und Verhaltensweisen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zur Verfügung.
Sie finden die Web-Site unter: https://www.integrationsbeauftragte.de

Corona-Warn-App

Informationen zur Corona-Warn-App sind in 21 Sprachen einsehbar unter http://www.integrationsbeauftragte.de/corona-warn-app.