Interkulturelle Öffnung der Landesverwaltung

Unter interkultureller Öffnung der Verwaltung versteht die Landesregierung dabei einen Prozess, der zum Ziel hat, die Verwaltung an die vielfältige Gesellschaft anzupassen. Es soll eine Anerkennung, Wertschätzung, Offenheit und Gleichbehandlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untereinander, aber insbesondere auch gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern erreicht werden.

Die interkulturelle Öffnung der Landesverwaltung ist eine ressortübergreifende Aufgabe. Einzelne Bereiche der Landesverwaltung ergreifen bereits seit Jahren Maßnahmen zur verstärkten Gewinnung von Beschäftigten mit Migrationshintergrund, vermitteln ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern interkulturelle Kompetenzen und richten auch ihre Strukturen und Angebote auf die größer gewordene Vielfalt der hessischen Bevölkerung aus. Sie sind damit Vorbild für die gesamte Landesverwaltung.

Die Hessische Landesregierung setzt kontinuierlich weitere Maßnahmen zur interkulturellen Öffnung und zu deren Monitoring um, so z.B. die Befragung neu eingestellter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ihrem (möglichen) Migrationshintergrund (Befragung zur Vielfalt in der hessischen Landesverwaltung) oder auch die Ergänzung ihrer Stellenanzeigen um einen Zusatz zur Erwünschtheit von Bewerbungen von Personen mit Migrationshintergrund. Derzeit erarbeitet sie eine Handreichung für die hessischen Dienststellen mit guten Beispielen.