Interkulturelle Öffnung - Mehr Mitarbeiter aus verschiedenen Kulturen

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Personen

Die Menschen in Hessen kommen aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen. Genauso verschieden sollen auch Mitarbeiter in Ministerien und Ämtern sein. Alle Mitarbeiter sollen Wertschätzung bekommen. Die Mitarbeiter sollen offen für neue Kollegen sein und alle gleich behandeln. Die Mitarbeiter sollen alle Bürger gleich behandeln. Sie sollen bei neuen Plänen auch immer an alle Bürger denken. Das ist ein Ziel der Hessischen Landesregierung. Sie hat verschiedene Ideen, um das Ziel zu erreichen.
 

Heft Interkulturelle Öffnung der hessischen Landesverwaltung

Die Verwaltung soll für alle Bürger da sein. Darum hat die Landesregierung ein Heft geschrieben. Im Heft stehen gute Beispielen für die Verwaltung in Hessen. Sie können das Heft hier herunterladen:
https://www.hessen.de/presse/infomaterial/13/interkulturelle-oeffnung-der-hessischen-landesverwaltung-gute-beispiele-aus-der-hessischen
 

Stellenausschreibungen in der Verwaltung

In Ämtern und Ministerien sollen sich gern Menschen bewerben:

  • die selbst Ausländer sind oder
  • Familien-Mitglieder aus anderen Ländern haben.

Das soll seit 2018 in jeder Stellenausschreibung stehen.
 

Umfrage in der Verwaltung

2013 und 2014 gab es eine Umfrage unter neuen Mitarbeitern in der hessischen Landesverwaltung. Die Mitarbeiter wurden gefragt, ob sie oder ihre Eltern zugewandert sind. 2016 und 2017 gab es die Umfrage nochmal für neue Mitarbeiter. Das Ergebnis war: Jeder fünfte neue Mitarbeiter ist selbst Zuwanderer oder hat Eltern, die zugewandert sind.
 

Leitfaden

Seit 2016 gibt es das Heft Praxisleitfaden zur interkulturellen Öffnung. In dem Leitfaden steht:

  • wie man Mitarbeiter aus verschieden Kulturen für die Verwaltung findet.
  • in welchen Ministerien es schon gute Beispiele gibt.
  • wie man erfassen kann, aus welchen Ländern die Mitarbeiter kommen.
  • Ideen für die Verwaltung, wie man alle Bürger gleich behandeln kann.
     

Förderprogramm WIR

Das Förderprogramm WIR gibt es seit 2014. Das Förderprogramm soll helfen, alle neuen Bürger in Hessen zu integrieren.
Das sind Maßnahmen vom Förderprogramm WIR:

  • Es gibt Geld für die Förderung von WIR-Koordinatoren. WIR-Koordinatoren kümmern sich um gute Integration in ihrem Gebiet.
  • Es gibt Geld für Fallmanager für Geflüchtete. Fallmanager zeigen den Geflüchteten, welche Angebote es für sie gibt. Sie leiten Geflüchtete an Ämter und Hilfen weiter.
  • Geflüchtete Frauen und Mädchen sollen mehr Hilfe bei der Integration bekommen. Darum gibt es Geld für Projekte mit neuen Ideen für geflüchtete Frauen und Mädchen.
  • Es gibt Geld für Vereine und Verbände für Zuwanderer aus anderen Ländern.
  • Es gibt Geld für viele unterschiedliche Projekte. Zum Beispiel Projekte, damit sich Zuwanderer in Hessen willkommen fühlen.
  • Viele Menschen arbeiten ehrenamtlich als Integrationslotsen. Sie helfen allen Zugewanderten. Es soll mehr Integrationslotsen geben und sie sollen Schulungen bekommen.
  • Einige Menschen übersetzen ehrenamtlich für Geflüchtete, auch wenn sie keine Ausbildung als Übersetzer haben. Auch dafür gibt es Geld.
  • Es soll neue Ideen für mehr Vielfalt und gute Integration in Hessen geben.
     

Charta der Vielfalt

Viele Arbeitgeber in Hessen haben eine Verpflichtung unterschrieben: die Charta der Vielfalt. In der Verpflichtung steht, dass man sich für mehr Vielfalt einsetzt. Anfang 2011 hat auch das Land Hessen die Charta der Vielfalt unterschrieben.

Grafik zur Übersetzung in Einfache Sprache von Büro für Leichte Sprache in Bremen
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Der Text in Einfacher Sprache ist von:
© Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2019.

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