Novellierte und neu strukturierte Förderrichtlinie zum Landesprogramm „WIR – Vielfalt und Teilhabe“

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Die Förderrichtlinie zum Landesprogramm liegt in einer neuen Fassung vor. Ziel bleibt die Förderung der Umsetzung einer zukunftsorientierten Integrationspolitik für Menschen mit Migrationshintergrund und für die gesamte hessische Gesellschaft. Im Sinne des sozialen Zusammenhalts und des positiven, toleranten und offenen Miteianders werden über Förderungen bewährte Instrumente der Integrationsarbeit weiterentwickelt, Maßnahmen neu justiert und durch innovative Projekte ergänzt.


Neu: WIR Vielfaltszentren
Die größte Veränderung besteht in der Umsetzung des aktuellen Koalitionsvertrages mit Blick auf den Aufbau von WIR-Vielfaltszentren. Die bisherigen WIR-Koordinations- und Fallmanagerstellen für Geflüchtete erhalten ein Upgrade zu Vielfaltszentren. Damit soll die Partnerschaft zwischen Land und Kommunen in der Integrationspolitik weiter gestärkt und ausgebaut werden – ein wichtiges Signal für die wertvolle Arbeit in diesem Bereich. Geplant ist unter anderem, dass Stellen in einer Organisationseinheit angesiedelt werden und die Fördersumme auf 60.000 € pro Jahr und pro Stelle erhöht wird. Ab 2022 soll es Personalmittel für eine WIR-Sachbearbeitung geben, ab 2022 Mittel für Mikroprojekte.


Neue Förderschwerpunkte
Mit Inkrafttreten der neuen Förderrichtlinie werden der Einsatz und die Qualifizierung von ehrenamtlichen Laiendolmetscherinnen und -dolmetschern, die Förderung gemeinnütziger Migrantinnen- und Migrantenorganisationen und die Entwicklung kommunaler Vielfalts- und Integrationsstrategien in Kommunen und Gemeinden als feste Förderbestandteile in die Richtlinie aufgenommen. Damit entfallen die sich jährlich wiederholenden Aufforderungen zur Antragstellung.

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