Bescheidübergabe an den Werra-Meißner-Kreis

Staatssekretärin Anne Janz: „Mit unseren Fördermitteln für ein WIR-Vielfaltszentrum kann das Erarbeitete gesichert und weiterentwickelt werden“

Im Rahmen des neu aufgelegten Landesprogramms „WIR – Vielfalt und Teilhabe“ hat ein großer Teil der berechtigten hessischen Landkreise und Städte bereits eine Förderung für die Weiterentwicklung zu kommunalen WIR-Vielfaltszentren beantragt – darunter auch der Werra-Meißner-Kreis. Der Förderbescheid wurde heute von Staatssekretärin Anne Janz in Eschwege übergeben.

„Der Werra-Meißner-Kreis hat die Möglichkeiten, die das Landesprogramm WIR bietet, genutzt, um sich integrationspolitisch grundlegend neu aufzustellen“, so Staatssekretärin Janz. Im Jahr 2015 wurde hier eine WIR-Koordinationsstelle geschaffen, 2016 ein erster Masterplan Integration mit lokalen Akteuren entwickelt, 2018 kam eine weitere WIR-Stelle hinzu, um die langfristigere Integrationsarbeit für Geflüchtete im Kreis zu verbessern. „All das ist nur mit intensiver Netzwerkarbeit mit haupt- und ehrenamtlichen Akteuren gelungen, zudem wurde mit der Umsetzung von Beratungs- und Begegnungsprojekten echte Pionierarbeit geleistet. Diese Bilanz zeigt, dass die Hessische Landesregierung mit dem WIR-Programm auch die Bedürfnisse in den Landkreisen bedient“, sagte Janz.

Dem Werra-Meißner-Kreis wurden für den Zeitraum von 2021 bis 2025 Mittel in Höhe von rund 500.000 Euro bewilligt. Bislang hat das Land für 21 WIR-Vielfaltszentren insgesamt über 12,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Der Werra-Meißner-Kreis freut sich sehr auf die Fortführung der erfolgreichen Integrationsarbeit hier vor Ort und die Weiterentwicklung der WIR-Stellen zum WIR-Vielfaltszentrum. Wir danken dem Land für die gute Zusammenarbeit und nachhaltige Bereitstellung von Ressourcen für die Entwicklung von Konzepten und Projekten in diesem wichtigen gesellschaftlichen Themenfeld“, sagte Landrat Stefan Reuß.

Die kommunalen WIR-Vielfaltszentren sind als einer der sechs Schwerpunkte in der WIR-Förderrichtlinie wichtiger Bestandteil des Koalitionsvertrags der Landesregierung. Mit den neuen WIR-Vielfaltszentren werden nun unter anderem die Fördermittel ausgeweitet und die zwei kommunalen WIR-Stellen – die Koordination und das Fallmanagement – in einer Organisationseinheit zusammengefasst.

„Mir ist sehr wichtig, dass wir mit dieser Bescheidübergabe zeigen, dass Vielfaltsorientierung, Teilhabestärkung und Antidiskriminierungsarbeit grundlegende Ziele der Hessischen Landesregierung sind. Deshalb senden wir heute gemeinsam das Signal, dass wir – das Land und die Kommunen – Seite an Seite auch in Pandemiezeiten an diesen Themen weitergearbeitet haben und es weiter tun werden“, so Staatssekretärin Janz.

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