Welche Stellen sind wofür verantwortlich?

Ankommen beim Ankunftszentrum

Mann auf einer Bank

Das Ankunftszentrum Gießen ist die erste Stelle für Asyl-Bewerber.
Die Asyl-Bewerber melden sich dort an und machen einen Asyl-Antrag.
Dann verteilt das Regierungspräsidium Gießen die Asyl-Bewerber auf andere Einrichtungen in Hessen.

Grafik Kontrolle

Hessen hat viele Einrichtungen an verschiedenen Orten, die Asyl-Bewerber aufnehmen können.
Das sind die Einrichtungen für Erstaufnahme.
Das Regierungspräsidium Gießen prüft immer wieder:
- Wie viele Plätze sind in den Einrichtungen frei?
- Wie viele Plätze werden bald frei?

So weiß das Regierungspräsidium Gießen immer, 
- wohin die Asyl-Bewerber können.
- ob es genug Plätze für sie gibt.

Betreuung in den Einrichtungen für Erstaufnahme

Grafik Polizei Büro

In den Einrichtungen wohnen viele Asyl-Bewerber.
Sie sollen gut zusammenleben können.
Darum muss es gute Betreuung geben.
Jeder soll die Hilfe bekommen, die er braucht.
Dafür gibt es Sozialarbeiter in den Einrichtungen.

Gesundheit in den Einrichtungen für Erstaufnahme

Grafik Arzt

In den Einrichtungen leben viele Menschen zusammen.
Alle sollen gesund und sicher bleiben.
Darum müssen neue Asyl-Bewerber erstmal zum Arzt.
Das heißt in den Einrichtungen:
Medizinische Untersuchungs- und Versorgungspassage.
Der kurze Name ist: MUVP.
In der MUVP arbeiten Ärzte und Pfleger.
Die Ärzte und Pfleger machen eine erste Untersuchung.
Und die Ärzte und Pfleger behandeln verletzte oder kranke Asyl-Bewerber.
Die Ärzte und Pfleger testen auch, ob jemand eine Tuberkulose hat.
Das ist eine sehr ansteckende Lungen-Krankheit.
Keiner soll sich damit anstecken.

Grafik Impfen

Die Asyl-Bewerber bekommen in der MUVP auch Beratung über Impfungen.
Die Masern-Impfung ist Pflicht in den Einrichtungen.
Keiner soll sich damit anstecken.
Andere Impfungen braucht man nicht.
Aber wer andere Impfungen haben will, kann sie nach der Beratung bekommen.

Grafik Migrantin im Rollstuhl

Die Ärzte und Pfleger merken bei der Untersuchung oft, ob jemand besondere Hilfen braucht.
Zum Beispiel alte Menschen oder Menschen mit Behinderung.
Das sind: schutzbedürftige Personen.
Die Ärzte und Pfleger planen dann, 
- was die richtigen Hilfen für die Person sind.
- wo die Person schlafen soll.

Denn jeder soll die Hilfen bekommen, die er braucht.
Die Ärzte und Pfleger planen das zusammen mit dem Regierungspräsidium Gießen.
Das geht auch später noch.

Grafik Assistenzarzt

In den Einrichtungen für Erstaufnahme gibt es immer wieder Arzt-Sprechstunden.
Dafür ist eine medizinische Ambulanz zuständig.
Und in den Einrichtungen ist die ganze Zeit ein Sanitätsdienst da.
Bei Problemen mit der Sprache können Übersetzer kommen.

Grafik Krankenhaus

Die Einrichtungen arbeiten zusammen mit Ärzten und Krankenhäusern in der Nähe.
So bekommen die Asyl-Bewerber in den Einrichtungen im Notfall schnell Hilfe.

Vielleicht ist eine Frau in den Einrichtungen schwanger.
Frauen können zum Frauenarzt gehen.
Das ist ein Recht von Geflüchteten und Asyl-Bewerbern.

Angebote für Asyl-Bewerber mit seelischen Problemen

Grafik Traurig Mann

Angebot: Psychosoziale Zentren
Einige Asyl-Bewerber haben viel Leid erfahren.
Zum Beispiel Krieg und Gewalt.
Diese Asyl-Bewerber haben vielleicht seelische Probleme.
Auch dafür gibt es Angebote.

Grafik Beratung Geflüchtete

Darum gibt die Regierung vom Bundesland Hessen
Geld für 4 besondere Angebote.
Die Angebote heißen: Psychosoziale Zentren.
Der kurze Name ist: PSZ.
Diese Angebote beraten und betreuen Asyl-Bewerber mit seelischen Problemen.

Grafik Forscher

Forscher haben geprüft, wie die Angebote gut helfen.
Die Regierung vom Bundesland Hessen hat dann einen Plan mit Regeln gemacht.
In dem Plan steht,
- wie die Angebote sein müssen.
- wie viel Geld es für die Angebote gibt.

Grafik Liste

Der Plan heißt:
Förderrichtlinie zur Weiterentwicklung der psychosozialen Versorgung für Geflüchtete in Hessen.
Der Plan steht in Ausgabe 40 von der Zeitung Staatsanzeiger vom 4. Oktober 2021.
Diese Zeitung ist vom Bundesland Hessen.
Sie finden den Plan bei der Nummer 851 hier.
Der Plan ist nicht in Leichter Sprache.

Grafik Geld

Die Regierung vom Bundesland Hessen gibt auch extra Geld für weitere Angebote.
So gibt es noch mehr Angebote für Asyl-Bewerber mit seelischen Problemen.
Vielleicht sind in einer Region besonders viele Asyl-Bewerber mit seelischen Problemen.
Dafür gibt die Regierung dann extra Geld.

Grafik Heft

Projekt: Step-by-Step
Einige Asyl-Bewerber haben seelische Probleme.
Sie sollten früh Hilfe bekommen und eine passende Therapie machen.
Dafür gab es das Test-Projekt: Step-by-Step.
Das Projekt war von der Erstaufnahme-Einrichtung Darmstadt.
vom Sigmund-Freud-Institut.
von der Goethe Universität Frankfurt.
Die Ergebnisse aus dem Projekt stehen in einem Abschluss-Bericht.
Sie finden den Abschluss-Bericht hier.
Der Abschluss-Bericht ist nicht in Leichter Sprache.

Grafik Regeln

Regeln in Einrichtungen: Schutzkonzept
Asyl-Bewerber in den Einrichtungen für Erstaufnahme sollen sich gut und sicher fühlen.
Darum gibt es Regeln, wie man sich verhalten muss.
Alle müssen sich an die Regeln halten:
- Asyl-Bewerber in den Einrichtungen
- Mitarbeiter
- Ehrenamtliche

Die Regeln sind vom Regierungspräsidium Gießen.
Die Regeln heißen: Schutzkonzept der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen.
Sie finden das Schutzkonzept hier.
Das Schutzkonzept ist nicht in Leichter Sprache. 

Sprache

Grafik Kurs

Die Menschen in den Einrichtungen sollen Deutsch lernen können.
Das ist auch für später wichtig, wenn sie vielleicht in Deutschland bleiben.
Dafür gibt es in den Einrichtungen gute Kurse.
Die Kurse sind für Menschen ab 17 Jahren.
Sie können dann die deutsche Sprache lernen.

Grafik Inklusion

Die Menschen lernen in den Kursen auch, was uns in Deutschland wichtig ist.
Zum Beispiel:
- Männer und Frauen haben die gleichen Rechte.
- Alle Menschen sind gleich gut und wichtig.
- Jeder darf für sich entscheiden, an was er glaubt.

Unterricht für Kinder und Jugendliche

Grafik Schule innen

Es gibt auch Kinder in den Einrichtungen für Erstaufnahme.
Kinder von 6 bis 16 Jahren können Unterricht bekommen.
Der Unterricht ist in der Einrichtung für Erstaufnahme in Gießen.
Diese Einrichtung hat zuerst mit Unterricht angefangen.

Grafik Schule außen

Dann gab es auch Unterricht in den Einrichtungen für Erstaufnahme 
- in Büdingen.
- in Kassel-Niederzwehren.
- in Neustadt.

Aber der Unterricht von diesen 3 Einrichtungen ist nun an Schulen in den Orten.
Jede Einrichtung hat 2 Klassen an den Schulen.

Geld für Service- und Koordinierungsstellen

Grafik Koordinierung

Verschiedene Städte in Hessen haben Einrichtungen für Erstaufnahme.
In diesen Städten gibt es noch extra Stellen, die für verschiedene Aufgaben verantwortlich sind.
Die Stellen heißen: 
Service- und Koordinierungsstellen.
Diese Stellen planen die Arbeit von Ehrenamtlichen in den Einrichtungen.
Sie helfen Familien und Kindern beim Thema Schule.
Und sie helfen beim Umzug in die Kommune.

Grafik Geld

Das Bundesland Hessen gibt Geld für diese Stellen.
Jede Stadt mit einer Einrichtung für Erstaufnahme kann bis zu 30.000 Euro bekommen.
Das Geld ist dann für die Arbeit von den Stellen.

Geld und Sachen 

Grafik Geld einteilen

Asyl-Bewerber bekommen Geld und Sachen als Hilfe.
Jeder soll alles bekommen, was er zum Leben braucht.
Die Einrichtung für Erstaufnahme kümmert sich darum.
Für wichtige persönliche Sachen bekommen die Asyl-Bewerber ein Taschengeld.
Das steht in diesem Gesetz:
Asylbewerberleistungsgesetz.

Infos zum Speichern

Grafik Computer Download

Auf dieser Seite stehen viele Infos.
Einige Infos können Sie als Datei speichern.
Sie finden die Infos zum Speichern unten im Bereich: Links
Die Infos zum Speichern sind nicht in Leichter Sprache.

Der Text in Leichter Sprache ist von:
© Büro für Leichte Sprache, Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2022.
Das Siegel ist von:
Deutsche Gesellschaft für Leichte Sprache eG.
Die Bilder sind von:
© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers.

Siegel Leichte Sprache

Leichte Sprache verlassen.

Hessen-Suche