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Weltflüchtlingstag

Sozialminister Kai Klose: „Geflüchtete finden in hessischen Kommunen eine neue Heimat.“

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Weltweit sind rund 80 Mio. Geflüchtete darauf angewiesen, in fremden Ländern aufgenommen und unterstützt zu werden. „In Hessen finden Menschen aus aller Welt ein Zuhause. Vielfalt ist unsere Stärke" sagt Minister Kai Klose anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni. Hessen beteiligt sich aktiv an den humanitären Aufnahmeprogrammen des Bundes und am Resettlementverfahren. Resettlement ist ein flüchtlingspolitisches Instrument zur Neuansiedlung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge, die durch das UN-Flüchtlingskommissariat UNHCR anerkannt sind. Geflüchtete Menschen bekommen hierdurch eine langfristige Perspektive in Deutschland. „Hessen hilft tatkräftig bei der Unterbringung und Integration dieser Menschen. Sie finden in hessischen Kommunen eine neue Heimat", erklärt der Minister. Nach einer coronabedingten vorübergehenden Einreisebeschränkung im Jahr 2020 sei nun seit Anfang des Jahres wieder eine regelmäßige Einreise gesichert."
 

Neustart im Team

Ein sehr spannendes Programm zur Begleitung der Resettlementflüchtlinge in Deutschland besteht seit 2019 durch das Aufnahmeprogramm „Neustart im Team – NesT".

„Dieses Programm steht unter dem Leitsatz: ‘Verantwortung teilen – Flüchtlinge schützen und begleiten‘ und dient dazu, den Kontakt zwischen der deutschen Gesellschaft und den Geflüchteten zu verstärken und dadurch auch Integration zu erleichtern", so Klose.

Eine Mentoringgruppe aus fünf Personen unterstützt einen Resettlementflüchtling sowohl finanziell als auch bei Behördengängen, der Wohnungs-, Ausbildungsplatz- und Stellensuche sowie vielen anderen Herausforderungen des täglichen Lebens. Hessinnen und Hessen, die sich für das Programm interessieren und engagieren wollen, finden Infos dazu auf www.neustartimteam.de.
 

Zahlen und Daten

Nach dem Höhepunkt der Geflüchtetenzuwanderung in 2015 kamen in den vergangenen Jahren deutlich weniger Asylsuchende nach Hessen. Die Einreisebeschränkungen infolge der Corona-Pandemie haben im vergangenen Jahr zu einem zusätzlich gebremsten Migrationsgeschehen geführt. Insgesamt lebten zum Jahresende 2019 nach Angaben des Ausländerzentralregisters rund 157.000 Schutzsuchende in Hessen. Weitere interessante Daten zu Geflüchteten und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte finden sich im Hessischen Integrationsmonitor: https://integrationskompass.hessen.de/integrationsmonitoring.

Kontakt für Pressevertreter

Benjamin Donath
Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales - Pressereferat
Sonnenbergerstraße 2 /2a
65193 Wiesbaden
Telefon:
0611 3219-0
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0611 32719-0

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